„Best agers“ auf Erfolgskurs

  • Durch den Frankfurter Beschäftigungspakt „Jobs für best ! agers“ konnte die Vermittlungszahl von über 50-jährigen Arbeitsuchenden kontinuierlich gesteigert werden.
    Wir möchten an dieser Stelle einige exemplarische Geschichten von erzielten Vermittlungen vorstellen. Diese „Erfolgsstorys“ zeigen, wie Kund(inn)en mit Unterstützung durch „Jobs für best ! agers“ wieder ihren Platz im Arbeitsleben fanden, und sie zeigen, dass es sich lohnt mit uns Kontakt aufzunehmen – für Arbeitsuchende und Unternehmen.

Motivation siegt !

  • Herr S. wollte sich nicht abwimmeln lassen. Und schon gar nicht, nur weil sein Lebenslauf das Geburtsjahr 1943 aufweist! Er kam zu uns, da er erfahren hatte, dass „handling counts“ (eine Tochter der Lufthansa Cargo) über „Jobs für best ! agers“ neue Mitarbeiter/-innen suchte. Dass diese Tätigkeit an die Beschäftigten neben Zuverlässigkeit und hohem Verantwortungsbewusstsein auch beachtliche körperliche Anforderungen stellt, konnte Herrn S. nicht abschrecken. Er war sich seiner Sache völlig sicher: Dieser Job interessierte ihn, also wollte er ihn. Sein Elan, seine Überzeugungskraft und seine freundliche Art ließen beim Bewerbungsgespräch auch überhaupt keine Bedenken aufkommen. An seinem neuen Arbeitsplatz zeigt man sich äußerst zufrieden mit ihm. Seine Ausbilder schätzen Herrn S. nicht nur als einen der fachlich Besten, sondern loben auch seine Begeisterung, die sich auf seine jüngeren Kollegen überträgt.

Erfahrung zählt immer !

  • Frau H. war viele Jahre nicht berufstätig gewesen, da sie sich der Erziehung ihrer drei Kinder widmete. Als die Kinder weitgehend „flügge“ geworden waren, erschwerte die Dauer der Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ihre Arbeitssuche sehr. Frau H. schätzte ihre Chancen einen Job zu finden sehr gering ein. Glücklicherweise erfuhr sie von „Jobs für best ! agers“, denn Frau H. war klar, dass ihr eine professionelle Beratung weiterhelfen würde. Schließlich war sie seit rund 30 Jahren nicht mehr in der Situation gewesen, sich bei Unternehmen für eine Arbeitsstelle bewerben. Frau H. hatte zuletzt berufliche Erfahrung als Stationshilfe in einem Krankenhaus gemacht. Diese Tätigkeit lag allerdings bereits Jahrzehnte zurück. Unsere Mitarbeiterin ließ sich von dieser langen Zeit nicht beeindrucken und knüpfte an die letzte berufliche Erfahrung ihrer Kundin an, indem sie die Stellensuche für Frau H. entsprechend branchenbezogen aufnahm. Dabei kam ihr der gute persönliche Kontakt zu einem ambulanten hauswirtschaftlichen Pflegedienst zugute. Dieser war bereits zuvor durch die gezielte Ansprache von Unternehmen aufgebaut worden. Gerade mal zwei Wochen waren vergangen, seitdem Frau H. sich das erste Mal bei uns gemeldet hatte und schon konnten wir unserer Kundin eine Stelle vermitteln, die auch ihren Vorstellungen entsprach. Die Vorarbeit im Rahmen des Beschäftigungspakts „Jobs für best ! agers“ hatte sich gelohnt. Das Unternehmen entschied sich für eine „best agerin“, nämlich Frau H.

Ein perfekter Service !

  • Nach einer großen Anzahl von erfolglosen Bewerbungen stellt sich bei Arbeitsuchenden oft Resignation ein. Vielen fehlt dann einfach ein/e Ansprechpartner/-in mit dem nötigen Tipp zur richtigen Zeit. Herr G. hatte lange Zeit in Südeuropa verbracht, wo er als Anlernkraft seinen Berufsweg im Hotel- und Tourismusgewerbe begann. Von seinen Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen wurde er aufgrund seines freundlichen Wesens und seiner Leistungsbereitschaft sehr geschätzt. Irgendwann zog es ihn dann aber wieder zurück nach Deutschland, wo von Bewerbern zuerst eine Ausbildung, Zeugnisse und Zertifikate verlangt werden. Das alles konnte Herr G. nicht bieten, er war gewohnt sich auf die Wirkung seines guten Rufs und persönliche Empfehlungen zu verlassen. Die neue Lage versetzte seinem Selbstbewusstsein einen schweren Schlag. Unsere Mitarbeiter/-innen erfassten die Problemlage sofort. Sie halfen ihm, seine Bewerbung richtig aufzubereiten und mit Hilfe ihrer vielfältigen Unternehmenskontakte konnten sie ihrem Kunden bald ein passendes Stellenangebot „servieren“. Endlich konnte Herr G. wieder mit seinem freundlichen Wesen und seiner professionellen Serviceorientierung in der beruflichen Praxis punkten.

Mit Elan beeindrucken !

  • Frau N. befand sich lange auf der Suche nach einem Arbeitsplatz. Dabei war sie sehr umtriebig und dehnte ihre Suche nach allen Himmelsrichtungen aus. Frau N. ahnte überhaupt nicht, dass ihr zukünftiger Arbeitsplatz quasi zum Greifen nahe war. Um das zu erfahren, musste sie erst zu uns kommen. Unsere Mitarbeiter/-innen erfassten ihr Qualifikationsprofil und konnten schon bald mit guten Nachrichten aufwarten. Eine kleine Werbeagentur war auf der Suche nach einer Arbeitskraft für das Büromanagement. Noch dazu lag der Firmensitz nur eine Straßenecke von der Wohnung unserer Kundin entfernt. Nach einem Abgleich des Qualifikationsprofils der Bewerberin mit dem Anforderungsprofil der Firma wurde ein Vorstellungsgespräch vereinbart – das auch positiv endete. Dass Frau N. in Kürze ihren 60. Geburtstag feiern würde, ließ den Arbeitgeber nicht im Geringsten an der Eignung der Bewerberin zweifeln. Im Gegenteil – den Chef überzeugte neben der fachlichen Qualifikation auch, wie offen und motiviert sich Frau N. für ihre neue Aufgabe zeigte.

Von der Mattscheibe zu „Jobs für best ! agers“ !

  • Herr U. landete bei seiner Suche nach einem Arbeitsplatz vorerst beim Fernsehen. Dort mimte er den Zeitungszusteller in einer nächtlichen Talk-Sendung. Doch dadurch gewann Herr U. zwar mediale Präsenz, aber seine sporadischen Auftritte reichten nicht aus, um ohne weitere Unterstützung seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Für Herrn U. war es eben einer von vielen Versuchen an einen Job ranzukommen. Eine Zeit lang war er in der Sicherheitsbranche beschäftigt und er wollte gerne wieder an seine frühere Tätigkeit anknüpfen. Dabei konnten wir Herrn U. helfen, denn unserem Team war es gelungen, einige Stellenangebote bei Security-Firmen zu akquirieren. Also konnten wir ihm rasch ein festes Engagement vermitteln. Unter diesen Umständen war Herr U. gerne bereit, seine TV-Rolle als Zeitungszusteller an den Nagel zu hängen.

Dank dem Projekt „Jobs für best ! agers“ habe ich jetzt wieder einen Job !

  • Helmut B.: "Die Gespräche mit den Mitarbeitern der ARGE Darmstadt haben mir sehr geholfen. Ich dachte schon, dass ich auf dem Arbeitsmarkt aufgrund meines Alters keine Chance mehr habe. Doch durch die intensive Unterstützung der ARGE-Mitarbeiter habe ich jetzt wieder einen Job. Die Arbeit macht mir Spaß. Und das wichtigste: Durch das Arbeiten im Team und der Kontakt zu meinen Kollegen, fühle ich mich wieder sozial integriert".

    Herr B. war trotz umfangreicher Bemühungen seit 2003 ohne Arbeit. Um sich weiter zu qualifizieren und seine Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nahm Herr B. an einem Lager- und Logistikkurs erfolgreich teil. Engagement zahlt sich aus. Intensive Bewerbungsbemühungen verbunden mit individueller Weiterbildung führen zum Erfolg. Herr B. ist heute Mitarbeiter der REWE Group.

Mobil mit 53 !

  • Alexander M.: "Ich glaubte nur noch Stellen für ungelernte Arbeitskräfte zu bekommen. Ich war sehr verzweifelt, dass meine beruflichen Fähigkeiten und mein Studium jetzt nicht mehr zählen. Erst als ich als Bewerber ins „Jobs für best ! agers“ Programm aufgenommen wurde, schöpfte ich wieder Hoffnung. Ich ließ mich überzeugen, auf mein Fachwissen zu bauen und es auch international zu versuchen. Mit mehr Selbstbewusstsein und Vertrauen in mein berufliches Können, ging ich auf Stellensuche. Ich bin sehr glücklich wieder in meinem Fachgebiet arbeiten zu können. Als Familienvater empfinde ich eine große Genugtuung, meine Familie jetzt wieder aus eigenen Kräften finanzieren zu können".

    Herr M. ist Ingenieur, hat in Nowosibirsk studiert, spricht perfekt Deutsch und war seit 2004 arbeitslos. Durch unsere intensiven Beratungsgespräche fasste er Mut und Selbstvertrauen sich in seinem ursprünglichen Berufsfeld wieder zu bewerben – und das sogar europaweit. Diese Courage wurde honoriert: Heute hat Herr M. eine gut dotierte Stelle bei einem österreichischen Unternehmen.

Manchmal werden sogar Träume wahr !

  • Frau T.: "Die intensive persönliche Ansprache der PAPs hat mir Mut gemacht, einen lang gehegten Traum in die Realität umzusetzen. Die Mitarbeiter haben mich kompetent beraten und konnten mir Wege aus dem Hartz IV-Bezug aufzeigen. Dafür bin ich heute sehr dankbar“.

    Frau T. war ursprünglich Immobilienkauffrau. Ihre wahre Leidenschaft galt aber der Kunst. Hier hatte sie durch ihre Kreativität und Phantasie schon erste Erfolge nachzuweisen. Wir motivierten sie zur Existenzgründung. Denn für ihre Ideen gibt es einen Markt, da waren wir uns sicher. Heute gestaltet Frau T. hochwertige Schilder für Tierliebhaber/-innen. Sie fotografiert die tierischen Schützlinge ihrer Kunden und entwirft ein künstlerisch ansprechendes Namensschild. Diese Schilder können vielfältig innerhalb und außerhalb des Hauses verwendet werden. Dies spricht sich herum. Mittlerweile auch außerhalb von Darmstadt.

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