Daten + Fakten
Förderung von Weiterbildung
Weiterqualifizierung hilft älteren Beschäftigten ihren Arbeitsplatz zu sichern. Bisher förderte die Arbeitsagentur Weiterbildung in der Regel nur bei Arbeitslosigkeit oder bei drohender Arbeitslosigkeit. Nach dem neuen Gesetz kann sie Weiterbildungskosten auch bei Fortbestehen des Arbeitsverhältnisses übernehmen, wenn ein Beschäftigter 45 Jahre oder älter ist. Voraussetzung: der Betrieb, in dem der Betroffene arbeitet, hat weniger als 250 Beschäftigte und die Weiterbildung wird vor dem 31. Dezember 2010 begonnen.
Der Arbeitgeber muss während der Weiterbildung Lohn und Sozialversicherungsbeiträge weiterzahlen, kann aber von der Arbeitsagentur für die Zeit, in der ihm der Arbeitnehmer nicht zur Verfügung steht, Zuschüsse zu dessen Arbeitsentgelt erhalten - sogar bis zum vollen Lohn einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge. (s. § 235c Sozialgesetzbuch III) Die Weiterbildung darf dabei weder betriebsintern stattfinden noch eine reine Arbeitsplatz bezogene Anpassungsfortbildung darstellen. Welche Art von Fortbildung gefördert wird, entscheidet die Arbeitsagentur vor Ort.
Beachten Sie bitte: Auf diese Förderung besteht kein Rechtsanspruch. Der Antrag auf Bildungsförderung muss vom Arbeitnehmer bei der Bundesagentur gestellt werden. Die Übernahme der Lohn- und Sozialversicherungskosten muss vom Arbeitgeber dort beantragt werden.
Bildungsnetz Rhein-Main
Stellenzugang leicht über Vorjahresniveau
Im Januar 2010 wurden der Arbeitsagentur Frankfurt am Main 2.058 neue Stellen gemeldet. Der Zugang an offenen Stellen lag damit um 2,3 Prozent über dem des Vorjahres.
Leichter Aufschwung 2010
In ihrer Frühjahrsprognose sagt die Bundesregierung für die kommenden Jahre, einem Magazin-Bericht zufolge, einen verhaltenen, aber stabilen Aufschwung voraus. Für 2010 rechnet sie mit einem Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent, wie der "Spiegel" berichtet. 2011 solle die Wirtschaftsleistung dann sogar um 1,6 Prozent zulegen.
Damit gibt sich die Bundesregierung für dieses Jahr etwas zurückhaltender und für das kommende Jahr etwas optimistischer als die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute. Die stellen in ihrem vergangene Woche vorgelegten Gutachten für 2010 ein Wachstum von 1,5 Prozent und für 2011 von 1,4 Prozent in Aussicht. Die Arbeitslosigkeit entwickle sich viel erfreulicher als zuletzt erwartet, berichtete der "Spiegel".
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